Quelle: www.insideevs.com
(Fotomontage)

Chevrolet Bolt-Pendant von Opel – ein „Volksstromer“ für Europa?


„Zwar ist der Bolt erst einmal nur auf die USA gemünzt.

Doch nicht nur, weil es ihn auch als Opel geben wird, hat er durchaus das Zeug, die Ordnung unter den etablierten Elektroautos gehörig durcheinanderzuwirbeln.

Das Design attraktiver als bei BMW i3, die Reichweite größer als bei Nissan Leaf und der Preis niedriger als beim VW E-Golf so könnte sich der Bolt problemlos an die Spitze der Stromer setzen. Wenn es da nicht eine große Unbekannte gäbe: Tesla. Denn nach Model S und Model X hat Firmenchef Elon Musk als Model 3 ebenfalls ein Akkuauto mit Breitenwirkung angekündigt, das um die 30.000 Dollar kosten und 2017 in den Handel kommen soll. Anders als bei General Motors steht der Beweis dafür allerdings noch aus. Und die Geschichte der beiden großen Tesla zeigt, dass es mit der Pünktlichkeit bei den Newcomern nicht ganz so weit her ist.“

(Quelle: Hamburger Abendblatt, 23.01.2016)

Meine Meinung: Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Dennoch ist m.E. Modularität bei Batteriereichweite und Ladung hilfreich, den Kaufpreis erträglich zu halten. Hoffe mal, dass sich Opel in Europa nicht mehr dem Typ 1 Anschluss verschreibt, sondern den „standardisierten“ Typ 2 Anschluss. Ferner ist es meines Erachtens unabdingbar, um den Wagen auch bei Fernstrecken nutzen zu können, diesen mit Schnellladung auch hierzulande zügig aufladen zu können; dies aber auch im einphasigen wie dreiphasigen Laden. Da viele Ladesäulen noch im Prinzip ein „Destination Charging“ darstellen, also mit AC/Wechselstrom bis max. 22 kW Ladeleistung, müssen auch 50 kW-CCS Ladesäulen nutzbar sein. Es bleibt also spannend!

Übrigens: Das Rendering-Bild im Beitrag ist zwar eine Vermutung, wie das Fahrzeug mal aussehen könnte. Wenn’s aber so kommt, träfe das voll meinen Geschmack.

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